Brautkleider: Die China-Kracher!

Heutzutage kommt so ziemlich alles, was günstig ist, aus Fernost. Ob Spielzeug, Technik oder Bekleidung, China entwickelt sich immer mehr zum Exportrenner und das ist kein Wunder! Durch die immens niedrigen Fertigungslöhne sind uns die fernen Asiaten um Längen voraus und punkten mit Dumpingpreisen. Doch wie sieht es mit dem Brautkleid aus? Kann der Billigimport aus China tatsächlich mit dem Hochzeitskleidkauf im heimischen Brautmodengeschäft mithalten?

Eine berechtigte Frage, denn schließlich ist der Kauf des Brautkleides ein ganz besonderes, einmaliges Ereignis, ebenso wie die Hochzeit selber. Die Eheringe übers Internet zu beziehen erfreut sich zwar wachsender Beliebtheit, aber das Brautkleid aus China? Die niedrigen Preise sind geradezu verlockend! Bekommt man doch übers Internet das maßgeschneiderte Hochzeitskleid schon unter 100 Euro, beim örtlichen Hochzeitsausstatter kann man von solchen Preisen wahrlich wohl nur träumen.

Ein gewisses Risiko birgt die Auswahl des Brautkleides via Internet natürlich – erst kaufen, dann anprobieren! Der Ablauf hingegen ist denkbar einfach. Form wählen, Schnitt anhand der Musterkleider auf den Fotos auswählen, gewünschtes Material und Farbe angeben und dann fehlt nur noch die Angabe der Körpermaße und die Bezahlung und schon nähen flinke Schneider den Traum im Weiß, Rot, Pink – oder welche Farbvariante auch immer die Braut forciert – in echter Handarbeit zusammen. Nach etwa einem Monat wird das Brautkleid dann per Kurierdienst in den eigenen vier Wänden angeliefert, um eine nachträgliche Änderung wird dabei wohl kaum eine Braut umherkommen. Und ob das China Brautkleid auch tatsächlich so ausfällt und von so hochwertiger Verarbeitung ist, wie im Internet beschrieben, wird wohl bis zuletzt eine Überraschung bleiben.

Ihre Meinung ist uns wichtig

Kleiderspinde | ollay