Ein Hochzeitskleid aus dem Versandhandel

Tagesbekleidung bequem und unkompliziert im Versandhandel zu bestellen, gehört in heutiger Zeit zur Normalität. Das Brautkleid aber bei Otto, Heine und Co. zu bestellen, ist für viele Bräute eine undenkbare Möglichkeit. Dabei ist es ebenso einfach und unkompliziert, wie die normale Bekleidungsbestellung. Wir zeigen, wie es funktioniert und wo die Tücken stecken.

Beim Versender Heine gibt es einen eigenen Hochzeitsshop – Brautmode zu Schnäppchenpreisen, die sich durchaus sehen lassen können. Angesichts der günstigen Preise kann in Punkto Materialwahl natürlich kein seidenes Hochzeitskleid erwartet werden, doch für viele Bräute ist der Preis ein starker Ausschlaggeber für die Kaufentscheidung. Ob Polyester oder Seidenoptik, der Unterschied ist erst auf den zweiten Blick erkennbar.

Auch Otto wartet mit einer Auswahl an Brautkleidern zu günstigen Preisen auf. Ebenso liegt hier der Preis im Detail – Polyester statt Satin. Auf den ersten Blick aber auch hier wieder wenig Unterschiede zum teuren Gegenstück. Kleider, die sich sehen lassen können!

Beide haben nicht nur die Materialwahl gemeinsam, sondern auch die Variationsmöglichkeiten. Außer der entsprechenden Größe lässt sich hier kein individueller Wunsch umsetzen und meistens ist ein nachträgliches Anpassen durch einen ortsansässigen Schneider nötig, für den selbstverständlich noch mal gezahlt werden muss. Ist das Brautkleid aus dem Versandhaus also doch keine so gute Idee, wie es anfänglich scheint? Bequem ist die Bestellung via Internet oder Katalog sicherlich und auch mit dem Material kann „Braut“ bestimmt leben, doch wie sieht es bei realen Brautgeschäften aus?

Auch im Brautladen „um die Ecke“ werden Hochzeitskleider zu moderaten Preisen angeboten und liegen nicht selten unter der 200 Euro-Marke. Großer Vorteil hier ist jedoch die fachlich kompetente Beratung – egal, wie teuer das Brautkleid letztendlich wird, die Beratung ist im Service inbegriffen. Und dann ist da noch die Sache mit der Passform. Im Brautgeschäft ist der Änderungsschneider meist geschäftsintern und bietet seine Dienstleistung zu günstigen Preise an. Nicht zu vergessen: Die Auswahl und das Feeling. Eine gigantische Auswahl gibt es beim Versender nicht, im Brautgeschäft sieht das meist anders aus. Und mal ehrlich, beim Versender fehlt einfach das richtige Feeling, stundenlang durch die Reihen der traumhaften Hochzeitskleider zu schreiten!

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