Ja, ich will!

Kaum zu glauben, aber wahr. Europas zweitgrößter Billigflieger EasyJet will künftig Brautpaare über den Wolken trauen! Was bei der Konkurrenz für heiße Spekulationen rund um die Publicity sorgt, wird von EasyJet hingegen als ideales Heiratskonzept angepriesen. Eine Trauung in 10 Kilometern Höhe mit anschließender Landung direkt in den Flitterwochen!

Bevor der Traum von der luftigen Hochzeit wahr werden kann, hat die Billigfluglinie jedoch noch mit den britischen Behörden zu kämpfen. Schließlich ist im Königreich recht genau vorgegeben, wo geheiratet werden darf und wo nicht. Sollte das Anliegen beim zuständigen Londoner Standesamt die Absegnung erfahren, so werden wohl künftig vermehrt ahnungslose Fluggäste ganz unfreiwillig einer Hochzeitszeremonie beiwohnen und Zeuge einer total abgehobenen Hochzeit werden – Turbulenzen nicht ausgeschlossen. Ob die Kapitäne der Fluglinie die Erlaubnis Ehen zu schließen erhalten werden, steht allerdings noch in den Sternen, aber träumen ist schon mal erlaubt.

Das Heiraten an ungewöhnlichen Orten scheint immer mehr in Mode zu geraten, auch Flugzeuge werden gerne für die Zeremonie herangezogen. Ein kleiner Unterschied zu Easyjet besteht jedoch: hier wird am Boden geheiratet. Möglich ist das beispielsweise in Stölln, etwa 100 km nordwestlich von Berlin. Hier können sich Heiratswillige an dem Ort trauen lassen, wo schon Flugpionier Otto Lilienthal seine ersten Flugversuche unternommen hat. In einer alten Maschine der Interflug darf dann mit bis zu 60 Gästen das Ja-Wort zelebriert, Fotos geschossen und sogar auf den Tragflächen oder am Steuerknüppel posiert werden.

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