Kleiner Hochzeitsknigge L-Z

Wie wird die eigene Hochzeit zum schönsten Tag im Leben und wie lassen sich peinliche Patzer schon im Vorfeld vermeiden? Das verrät Ihnen die Fortsetzung unseres kleinen Hochzeitsknigges!

Lokation
Ein Saal für die Hochzeitsfeier ist nicht zwingend notwendig, die Varianten sind sehr vielfältig und liegen im Ermessen des Brautpaares. Allerdings sollte die Lokation mit Rücksicht auf die Gäste gewählt werden!

Menü
Eine ausführliche Beratung mit Probeessen sollte zeitnah erfolgen. Hier unbedingt die verschiedenen Geschmäcker berücksichtigen, sodass sich für jeden etwas findet.

Musik
Wie beim Essen sollten auch hier die verschiedenen Geschmäcker berücksichtigt werden. Meist sind auf einer Hochzeitsfeier unterschiedliche Generationen vertreten, ein gekonnter Mix der Musikrichtungen trägt maßgeblich zum Gelingen des Hochzeitsfestes bei.

Namen
Um peinliche Namenspatzer zu vermeiden sollte vor der Feier die Namensliste mit dem Partner besprochen werden. Unbekannte Personen können so bereits vorab „kennengelernt“ werden.

Organisation
Um eine gelungene Hochzeit zu verbringen bildet eine solide Planung die Grundlage. Verzögerungen oder Hektik lassen schnell schlechte Laune unter den Gästen aufkommen, daher immer ein gesundes Maß an Zeitpolstern einbauen und sich bei der Organisation eventuell professionelle Hilfe holen.

Pfarrer
Der Pfarrer sollte zur Hochzeitsfeier eingeladen und mit einem Ehrenplatz bedacht werden.

Paten
Ebenso wie dem Pfarrer gebühren auch den Taufpaten Ehrenplätze bei der Hochzeitsfeier, die bei der Planung der Sitzordnung einbezogen werden sollten.

Quartier
Die Suche nach einem angemessenen Quartier für außenstehende Hochzeitsgäste obliegt dem Brautpaar und sollte in Absprache mit den Gästen erfolgen.

Rede
Eine Rede des Brautpaares gehört zu einer gelungenen Hochzeitsfeier, sollte jedoch fünf Minuten nicht überschreiten, um die Gäste nicht zu langweilen.

Ringe
Die Eheringe werden in Deutschland traditionell am rechten Ringfinger getragen und stehen als Symbol für Zusammengehörigkeit und Bindung des Brautpaares. Da sie das Brautpaar ein Leben lang begleiten, sollten sie mit Bedacht ausgewählt werden!

Sitzordnung
Je näher die Gäste am Brautpaar sitzen, desto größer ist ihre Ehre. Generell sitzt das Brautpaar nie am Kopfende, sondern in der Mitte einer Längsseite der Tafel.

Tanz
Der Wiener Walzer des Brautpaare eröffnet die Tanzfläche, danach tanzt die Braut mit ihrem Vater, der Bräutigam mit seiner Mutter, anschließend folgt der Tanz mit den Schwiegereltern, bevor Trauzeugen, Geschwister, Freunde und Verwandte das Parkett fülllen. Unhöflich gilt es, einen Tanz abzulehnen.

Trauzeugen
Trauzeugen und deren Begleitung gelten als Ehrengäste bei der Hochzeit, ihnen gebührt ein Platz an der Tafel nahe dem Brautpaar.

Verabschiedung
Entweder Braut und Bräutigam verweilen bis zum Schluss auf ihrer Hochzeitsfeier und beenden das Fest mit dem Schlusswalzer oder sie verabschieden sich „französisch“. Also ohne ein Abschiedwort, was nicht als Unhöflichkeit aufgefasst wird.

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