Nachhaltige Brautmode

Nachhaltigkeit ist in vieler Munde. In sämtlichen Lebensbereichen hat sie bereits Einzug gehalten – allen voran auf dem Energiesektor. Doch auch der Bereich Lifestyle wendet sich immer mehr der grünen Bewegung zu, dessen Anfang die so geannten LOHAS machen. Die Menschen, die nach dem Motto „Lifestyle of Health and Sustainability“ leben, sehen sich als moderne „Ökos“, die mit den Anhängern in den 70er Jahren kaum etwas gemeinsam haben. Sie wollen ihren Konsum zwar konsequent ökologisch gestalten, dabei aber dennoch nicht auf Modernität verzichten. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf nachhaltigem Handeln und Kaufen.

Gerade auf dem Sektor der Öko-Textilien hat sich dabei so einiges getan. Naturfasern aus kontrolliertem Bio-Anbau, bzw. aus entsprechend kontrollierte biologischer Tierhaltung genießen bei umweltbewussten Trägern großes Ansehen. Pestizide, Fungizide und Insektizide kommen hierbei nicht zum Einsatz. Auch bei der Öko-Bekleidung aus Kunstfasern wird auf Recycling gesetzt, um einen positiven Umweltbeitrag zu leisten.

Das ist zwar schon ein Schritt in Richtung Umweltschutz, die Bezeichnung „Bio“ hat mit Fairtrade jedoch wenig zu tun. Bei Produkten, die mit diesem Label ausgezeichnet werden, haben Kinderarbeit, Dumpinglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen nichts zu suchen. Im Gegenteil! Hierdurch werden Produzenten in Drittländern gefördert, um ihre Arbeits- und damit Lebensbedingungen zu verbessern.

Dass auch Brautkleider diesen Aspekten entsprechen können, ohne dabei bieder oder unmodisch zu wirken, zeigen zahlreiche Ökodesigner in ihren neuen Kollektionen. So auch Olcay Krafft, Gründerin des Labels AvantgardeGreen in Köln, die lange suchen musste, um Produzenten nach ihren strengen Maßstäben zu finden – Nachhaltigkeit in allen Produktionsschritten! Ganz nebenbei glänzen Fairtrade Brautkleider mit einer hervorragenden Hautverträglichkeit, da die Stoffe ohne belastende Giftstoffe produziert werden.

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Kleiderspinde | ollay