Vor der Hochzeit kommt die Freundschaft

Eine Hochzeit gilt als Krönung der langjährigen Freundschaft zwischen zwei Liebenden und soll die ewig währende Verbundenheit des Paare ausdrücken. Symbolisch wird hierfür der Trauring gewählt, um die Ehe nach außen hin für jedermann kenntlich zu machen.

Oftmals steht bereits lange vor dem Ehering der Freundschaftsring, als eine Art „Platzhalter“ für das, was noch folgen soll. Er drückt, ähnlich wie der Ehering, die Zusammengehörigkeit Zweier in besonderer Weise aus, strahlt aber nicht so viel „Verbindlichkeit“ wie der Verlobungsring aus. Dabei setzt ein Freundschaftsring keineswegs voraus, dass es sich bei den Trägern um ein Liebespaar handeln muss, auch platonische Freundschaften werden gerne mit einem Ring besiegelt.

Beinahe alle Modell eignen sich zum Tragen als Freundschaftsring, er sollte jedoch, wie der Ehering auch, dem Geschmack von beiden Trägen entsprechen und vorab Probe getragen werden. Gerne werden bei Liebespaaren die Eheringe in Anlehnung an den vorangegangenen Freundschaftsring ausgewählt. Dieser kann dann entweder als Solitär zum Trauring getragen werden oder kommt in Kombination als Vorsteckring zum Einsatz. Natürlich kommt es hier darauf an, in welcher Form der Freundschaftsring einst gewählt wurde.

Handelt es sich um ein eher unedles Material, welches die besten Tragezeiten bereits hinter sich gelassen hat und nurmehr zahlreiche Gebrauchsspuren aufweist, aber dennoch in Verbindung mit dem Ehering getragen werden soll, kann sich das Paar Gedanken über eine eventuelle Aufbereitung machen. Kommt eine Aufbereitung nicht in Frage oder passen die Freundschaftsringe optisch nicht zu den künftigen Trauringen, so kann als eine Art Erinnerung ein Teil des Freundschaftsring-Materials in den künftigen Ehering eingearbeitet werden. So wird der ideelle Wert erhalten und währt zusammen mit dem Ehering bis an das Lebensende.

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